Erlebnispark Paaren
25. bis 28. Mai 2017
Landwirtschaftsausstellung

Presseinfo

Lesen Sie alle Meldungen rund um die BraLa und informieren Sie sich zu den neuesten Geschehnissen.

29.03.2017: Presseinformationen zur BraLa 2017

25.-28.05.2017 im Erlebnispark Paaren

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08.05.2016: Mehr als 40.000 Besucher bei der 26. BraLa.

Mit einem Tag der Jungzüchter ist am Sonntag die Brandenburgische Landwirtschaftsausstellung (BraLa) in Paaren/Glien im Havelland zu Ende gegangen.

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07.05.2016: Landestierschau bei der BraLa.

Höhepunkte des 3. Tages der 26. BraLa waren die „2. Berlin – Brandenburger Waldarbeitsmeisterschaften“, der „BraLa-Cup Zaunkönig“ (Wettbewerb im Weidezaunbau), die Landestierschau im Großen Ring und der „BraLa-Fahrsport-Cup 2016“.

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06.05.2016: Landesbauernversammlung auf der BraLa.

250 Politiker und Bauern des Landes Brandenburg trafen sich am Freitag auf der Brandenburgischen Landwirtschaftsausstellung (BraLa) im havelländischen Paaren zu ihrer jährlichen Bauernversammlung.

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05.05.2016: Tausende Besucher bei der Eröffnung der 26. BraLa.

Traditionell am Himmelfahrtstag wurde die 26. Brandenburgische Landwirtschaftsausstellung mit einem Schaubild aus Rindern, Schafen, Schweinen, Pferden und Geflügel im Großen Ring eröffnet.

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27.04.2016: Die BraLa lockt mit neuen Angeboten.

Als Schaufenster des ländlichen Raumes lockt die Brandenburgische Landwirtschaftsausstellung (BraLa) am langen Himmelfahrtswochenende, 5. bis 8. Mai, tausende Besucher nach Paaren im Glien.

Als Schaufenster des ländlichen Raumes lockt dieBrandenburgische Landwirtschaftsausstellung (BraLa)am langen Himmelfahrtswochenende, 5. bis 8. Mai, tausende Besucher nach Paaren im Glien. Vorführungen, Technik im Einsatz und Zuchtwettbewerbe sowie eine große Themenvielfalt, rund um den ländlichen Raum mit regionalen Erzeugnissen, gestalten die BraLa zu einer abwechslungsreichen und lebendigen Präsentation für Besucher. Hier gilt das Motto: Riechen – Schmecken – Genießen. Highlights sind u.a. die Krönung der Brandenburger Milchkönigin 2016/17, Waldarbeitermeisterschaften, Zaunbauwettbewerb der Schäfer, die Vorstellung der „Grünen Berufe“, die Präsentation des Deutschen Reitponys als „Rasse des Jahres“ und erstmals kann die BraLa aus der magischen Höhe von 50 m erleben werden.

Programmhöhepunkte sind die täglich stattfindenden Tierschauen und die Traktorenparaden mit alter und neuer Landtechnik. Die Besucher wählen den schönsten Oldie-Traktor. Wem das nicht genug ist, der kann sich beim „Treckerfahren für jedermann“ beim Steuerneines historischen Traktors ausprobieren. Eine neue Attraktion ist die Möglichkeit auf einem modernen Axion 950 Traktor mitzufahren. Echte 400 PS werden die Mitfahrer sicherlich nicht enttäuschen.Weitere Attraktionen für Technikliebhaber sind u.a. eine Transmission, die alte Landtechnik antreibt sowie ein Mais-Häcksler mit unglaublichen 800 PS. Zudem stellt ein neuer Aussteller eine kleine und wendige Radladerserie vor. Mit Abschluss der BraLa wird ein Traktorfreund mit RS 09-GT 124 auf 15-tägige Tour durch Brandenburg gehen.

Die BraLa ist für Freunde des Pferdesports zu einer wichtigen Adresse geworden. 2016 ist das „Deutsche Reitpony“ Rasse des Jahres.Der verdiente Züchter wird im Rahmen der BraLa-Eröffnung (5. Mai, ab 11 Uhr) geehrt. Wenn es am Samstagvormittag, 7. Mai, ab 09.00 Uhr, um eine Jungpferdschau Welsh (Reitpony) geht, stehen die „Spanischen Impressionen“als Show-Act um 14.20 Uhr auf dem Programm. Samstagabend werden beimBraLa-Fahrsport-Cup 2016die besten Kutschenlenker ermittelt.

In den Tierzelten werden an vier Ausstellungstagen die besten Zuchttiere mit ihren Nachkommen gezeigt. Hier können die Besucher zusehen, wie Tiere gefüttert und gepflegt werden und wie sie ihre Jungen aufziehen. Erwartet werden über 700 Aussteller von Land-, Forst- Garten und Kommunaltechnik sowie die Züchter mit ihren Pferden, Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen, Kaninchen und Geflügel.Mit Prüfungen, Präsentationen und Auszeichnung der besten Zuchttiere erleben die Besucher Landwirtschaft hautnah. Neben der Honigleistungsschau im Imkerhaus steht zum zweiten Mal steht ein Wettbewerb im Weidezaunbauen auf dem Programm, bei dem die Schafzüchter ihren „Zaunkönig“ ermitteln (07. Mai). Der neunjährige Schafscherer Hannes Rocher ist einer der Teilnehmer beim Jungzüchterwettbewerb. Wird er seinen vierten Titel bei der BraLa holen?Der Abschlusstag steht im Zeichen der Jungzüchter mit verschiedenen Wettbewerben.

Um Wissensvermittlung geht es im Treffpunkt Milch, den der Landesbauernverband gemeinsam mit weiteren Partnern gestaltet. Hier erfahren die Besucherwelche Qualitätsanforderungen an das Lebensmittel Milch gestellt werden. Wie die Milch aus Brandenburg, Joghurt und Eis schmecken, kann der Besucher ausprobieren. Der von den Landfrauen selbstgebackene Kuchen ist ein Geheimtipp.

Nach drei ackerbaulichen Themen widmet sich das Forum „Landwirtschaft im Dialog“ im vierten Jahr seines Bestehens unter dem Titel „Wir machen Tierwohl!“ den Fragen der modernen Tierhaltung und des Tierwohls. Nach der positiven Resonanz im letzten Jahr gibt es erneut Technikvorführungen, bei denen die Bauern ihre Traktoren, Pflanzenschutzmaschinen und Pflüge in Aktion bei der Arbeit zeigen. Auf Nachwuchssuche für die Landwirtschaft begibt sich das Forum am 8. Mai. Um 10.30 Uhr gibt es die Präsentation „Kennst Du Grüne Berufe? Probier Dich aus“.

Im pro agro-Erlebnismarkt stellen sich Brandenburger Regionen mit ihren Produkten, landtouristischen Angeboten,kulinarischen Spezialitäten und ländlichem Handwerkvor.

Kulinarisch geht es auch im „Brandenburger Dorf“ zu. Typisch Brandenburger Produkte werden in verarbeiteter und veredelter Form angeboten. Moderation, Musik und Interviews mit den Ausstellern und Verkauf der frisch hergestellten regionalen Produkte werden den Bereich zu einem weiteren Treffpunkt auf der BraLa werden lassen. Erstmalig werden die Besucherinnen und die Besucher hier die Gelegenheit haben die BraLa „von oben“, aus 50 m Höhe zu betrachten.

Zum weitläufigen Ausstellungsgelände zählt eine Muster-Gartenanlage. Dort werden rund 300 Kräuter von verschiedenen Saatgutbetrieben gezeigt, aber auch Beerenobst, Gemüse und Blumen in größter Vielfalt. Fachkundige Gärtner geben Tipps und bieten ihre Jungpflanzen zum Verkauf an. Auch Führungen durch die Mustergärten wird es geben.

Die Brandenburgische Landwirtschaftsausstellung ist ein Landerlebnis für die ganze Familie. Für die Kinder gibt es einen großen Wasserspielplatz, im Arche-Haustierpark leben vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen.Für die Erwachsenen bietet der Erlebnispark am langen Himmelfahrtswochenende Unterhaltung, Information und ländliche Produkte für Haus und Garten. Übrigens, eine Alternative zum Rundgang über das weitläufige Gelände ist eineFahrt mit dem Erlebnisshuttle. Für kulinarischen Genuss sorgen die zahlreichen Anbieter mit märkischer Küche, fangfrischem Fisch, selbst gebackenem Brot und Kuchen sowie dem ersten Freilandgemüse von Brandenburger Feldern.Erstmalig gibt es ein Fischerdorf mit Fisch-Verkauf, Schauräuchern und Vorführungen zumHandwerk des Fischers.

Eröffnet wird die Landwirtschaftsausstellung durch den Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidtke mit einer Rassepräsentation der Tierzuchtverbände im Großen Ring und Auszeichnung des verdienten Züchters der Rasse des Jahres sowie der Krönung der neuen Brandenburgischen Milchkönigin.

Öffnungszeiten Brandenburgische Landwirtschaftsausstellung 5. bis 8. Mai Paaren im Glien:
Do.-Sa.: 09.00-18.00 Uhr,
So.: 09.00-17.00 Uhr

Eintrittspreise BraLa:
Tageskarte: Erwachsene 08,00 Euro,
Schüler und Schwerbehinderte 05,00 Euro,
Familien (2 Erwachsene u. Kinder) 20,00 Euro,
Kinder bis zur Einschulung haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.

Anfahrt zur BraLa:
ÖPNV: Havelbus 671 ab Rathaus Spandau, 659 ab Nauen oder 649 ab Brieselang (Achtung: Besitzer des Berlin ABC-Tickets können mit diesem bis zum Erlebnispark fahren!)
PKW: Über Berliner Ring – A10 Abfahrt „Falkensee” bzw. A24 Abfahrt „Kremmen” Richtung Börnicke, dann Ausschilderung MAFZ folgen.

Pressekontakt Erlebnispark: Uwe Seibt (Marketing), u.seibt@mafz.de, Tel.: 033230- 74203
Bilder in der Anlage zum Abdruck frei, Fotonachweis: Erlebnispark Paaren

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27.04.2016: Deutschlands jüngster Schafscherer bei der BraLa.

Die Schäferei vonRonald Rocher in Möllendorfist idyllisch gelegen in der seenreichen Landschaft um Storkow.

Die Schäferei vonRonald Rocher in Möllendorfist idyllisch gelegen in der seenreichen Landschaft um Storkow. Der Schäfer lebt dort mit seiner Frau und seinen drei Kindern.Die Schäferei befindet sich in einemalten Bauernhof, den er derzeit ausbaut. In fast jeder Ecke seines Hofes begegnet manTieren. Kaninchenkinder verstecken sich hinter ihrer großen Mutter, Hühner laufen umher, ein Hund wacht an der Türschwelle und Schweine gibt es auch. Ansonsten dreht sich natürlich alles um die Schafe.Über 400 Mutterschafe gibt es in der Schäferei. ÜberwiegendSuffolk und Skudden. Sie werden als Fleischschafe und "Landschaftspfleger" gezüchtet. Wer dem „Blöken“ folgt und den Schafstall betritt bekommt sofort eine deutliche Warnung der Herdenschutzhunde „ausgebellt“. Es sind Pyrenäenberghunde. Schäfer schätzen sie für ihre ausgeprägte Wachsamkeit.

Draußen, hinter dem Hof, an der angrenzenden Schafweide, beginnt Ronald Rocher mit seinem neunjährigen Sohn Hannes die Schafe einzutreiben.Gleich will er beweisen, dass er der vermutlich jüngste Schafscherer Deutschlands ist. Aus der Ferne nähert sich galoppierend eine Herde. Die Hütehunde helfen,sie in die richtige Richtung zu treiben. „Die älteste Hündin ist auch die erfahrenste. Sie weiß ganz genau was sie zu tun hat. Sie ist die Dirigentin“, erklärt Rocher. Auch die Pyrenäenberghunde sind dazu gekommen und helfen die Herde zusammenzutreiben.Allmählich finden sich die Schafe ein und die ersten beiden Tiere werden ins Gehege geleitet, um gleich von der Wolle befreit zu werden. Hannes steht mittenmang den Schafen. Beherzt greif er sich eins. Ihren Kopf dreht Hannes leicht zur Seite, stellt es aufrecht hin und setzt seine große Schere an. Das Schaf bleibt dabei überraschend still. Sichtlich stolz kommentiert Ronald Rocher den Umgang seines Sohnes mit der Skudde: „Der Trick ist, die Kontrolle über das Schaf zu haben. Man hält es nur mit den Beinen fest“. Vor ein paar Jahren während eines Besuchs in Walesbekam Hannes genau das schon einmal zu hören. Doug Lumby sagte ihm, dass er mit dem SchafeScherenbeginnen kann sobald, er das Schaf kontrollieren kann. Lumby ist nicht irgendein Schäfer. Erwar Weltmeister im Schafscheren.Sein Land, Wales, hat etwa dreimal so viele Schafe wie Einwohner. Das sind fast zehn Millionen Schafe. Brandenburg hat dagegen nur 75.000 Schafe, die von 2,5 Millionen Menschen umgeben sind. So gibt es hierzulande auch mehr Schwierigkeiten Nachwuchs zu finden. Die beiden Brüder von Hannes interessieren sich bisher kaum fürsein außergewöhnliches Hobby. Der jüngere scheint dem Traktor fahren verfallen zu sein. Der ältere, wie viele Kinder in seinem Alter, ist von Fußball besessen. Dabei ist Hannes in seinem Fachgebiet fast schon ein alter Hase. Bereits mit 6 Jahren war er bei der BraLa und hat seine Schafe ausgestellt. Beim Jungzüchterwettbewerb bei der BraLa war er dreimal Sieger.2015 wurde erstmals der deutsche Jungzüchterwettbewerb veranstaltet. Hannes wurde deutscher Vizemeister im Einzel- und Teamwettbewerb.Beim diesjährigen Jungzüchterwettbewerb bei der BraLa, vom 5.-8. Mai in Paaren, macht er natürlich wieder mit und hofft seinen vierten Titel zu holen.

Während Hannes sein Schaf weiter behutsam schert berichtet er worauf die Jury bei so einem Wettbewerbachtet: „Es geht nicht nur um Schnelligkeit. Punktabzug gibt es, wenn die Schere mal abrutscht.“ Sein Vater ergänzt, dass man beim Scheren mit Maschine mit so wenig Bewegungen wie möglich auskommen sollte. „In 42 Bahnen ist es möglich ein Schaf unter einer Minute zu scheren“. Doch Hannes ist ein Meister des Scherenschnitts. Diese speziellen Scheren werden auch „Blades“ genannt. Das Schafscheren mit der Hand dauert ca. 15 Min. und herauskommenzwei bis drei Kilogramm Wolle.„Wir schneiden sie auf T-Shirt-Länge, damit sie nicht frieren“ erklärt Hannes lachend. Schafe werden einmal pro Jahr geschoren, Skudden auch zweimal, am besten Ende Mai, wenn die Winterwolle abgeworfen wurde.

Zu den Schafen kam Hannes wie sein Vater. Zuerst wurde er vom Bock immer wieder umgeboxt. Doch er stand einfach wieder auf und machte weiter. Auf die Frage was Hannes mal werden will, antwortet er selbstsicher: "Na nüscht, bin ja schon Schäfer".

Das Schauscheren der Schafe, bei der BraLa, findet zu folgenden Terminen vor dem Zelt des Schafzuchtverbandes Berlin Brandenburg e.V. statt:

Donnerstag, 5. Mai und Freitag, 6. Mai, 13.00 Uhr
Samstag, 7. Mai und Sonntag, 8. Mai, 16.00 Uhr

Öffnungszeiten Brandenburgische Landwirtschaftsausstellung 5. bis 8. Mai Paaren im Glien:
Do.-Sa.: 09.00-18.00 Uhr,
So.: 09.00-17.00 Uhr

Eintrittspreise BraLa:
Tageskarte: Erwachsene 08,00 Euro,
Schüler und Schwerbehinderte 05,00 Euro,
Familien (2 Erwachsene u. Kinder) 20,00 Euro,
Kinder bis zur Einschulung haben in Begleitung einesErwachsenen freien Eintritt.

Pressekontakt Erlebnispark:
Uwe Seibt (Marketing), u.seibt@mafz.de, Tel.: 033230- 74203
Bilder in der Anlage zum Abdruck frei, Fotonachweis: Erlebnispark Paaren

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07.04.2016: Fleischrinderzucht

„Oma, sieh mal was das für ein großes Schaf ist!" Rinderzüchter über Nachhilfe in Sachen LW und Deutschlands jüngste Fleischrinderrasse.

Fleischrinderzüchter Gerd Zielke von der Delta GmbH in Passow blickt mit Spannung der BraLa (5. bis 8. Mai in Paaren/Glien) entgegen. Dazu hat er allen Grund. 2015 gewann er mit seinen Tieren gleich mehrere Championate bei der Landestierschau. „Die BraLa ist für mich ein Wettbewerb, bei dem man sich mit anderen Anbietern misst. Wer hat das schönste, wer hat das größte Rind?“ erklärt Zielke. Dabei nimmt die Präsentation der Firma eine ebenso wichtige Rolle ein wie "Smalltalk mit den Züchtern zu halten" ergänzt Zielke, der seit 1994 an der BraLa teilnimmt. Nicht nur um die Darstellung der eigenen Firma geht es ihm bei der BraLa. Er möchte helfen, seinen Landkreis bekannter zu machen. Seine „Uckermärker“ helfen ihm dabei. Eine Rinderrasse, die nach der gleichnamigen Landschaft benannt wurde. 1992 erhielt sie die Rasseanerkennung. Eine Fleischrinderrasse, die 1972 erstmals in der DDR gezüchtet wurde. Es gab damals einen hohen Bedarf an Fleisch. Für Gerd Zielke sind die Uckermärker zu einem DDR-Exportschlager geworden. Sie gelten als unkomplizierte Weiderinder mit einem ruhigen Temperament. „In Passow haben wir den größten Bestand an Uckermärkern in Brandenburg und erhalten immer die höchste Gesundheitsstufe wegen der Regionalität“ berichtet Zielke stolz, der seit dem Jahr 2000 Zuchtleiter in Passow ist. 4000 Uckermärker gibt es insgesamt in Deutschland. Aufgrund der guten Eigenschaften der Rasse ist sie sehr beliebt in Deutschland. Zielkes Ziel ist es die Rasse bundesweit zu verbreiten. Momentan sind Brandenburg und Mecklenburg die Hauptzuchtgebiete. Manche Gäste, die ihn auf der BraLa besuchen interessieren allerdings ganz andere Themen. Eine der häufigsten Frage, die ihm die Besucher stellen lautet „Was haben Sie den Tieren gegeben, dass sie so ruhig sind?“. Gerd Zielke beantwortet diese Frage dann immer mit etwas Unverständnis: „Nichts. Wir geben den Tieren nichts. Es ist eben auch eine Charaktereigenschaft dieser Rasse. Sie sind sehr zutraulich“. Manchmal passieren auf so einer Landwirtschaftsmesse Dinge, die Zielke auch zum Schmunzeln bringen. „Da kam einmal ein kleiner Junge auf seine cremefarbenen Bullen zugelaufen und rief: „Oma, sieh mal was das für ein großes Schaf ist!“. Zwar beobachtet Zielke dieses Verwechslungsphänomen von Rind und Schaf eher bei den Großstädtern. Doch er ist allgemein erstaunt wie wenig die Leute über Landwirtschaft wissen. Diese Meinung teilt Peter Schollbach, der seit dem Jahr 2000 das Gut Kemmen in Calau, mit Landwirtschaft nach ökologischen Richtlinien betreibt. Oft hört er die Frage „Warum machen Sie sich die Arbeit das gibt es doch alles im Supermarkt?“ oder „Fleisch schmeckt nur, wenn Fett drin ist“. „Das liegt an der falschen Vermittlung in Deutschland“ erklärt Schollbach, der bei der Mutterkuhhaltung auf die Uckermärker-Herdbuchzucht setzt. „Durch die artgerechte Haltung und Fütterung entwickeln die Tiere ein Fleisch höchster Qualität mit einem ganz besonderen Geschmack“ ergänzt Schollbach, der bereits seit 1983 in Calau tätig ist. Peter Schollbach ist seit 1983 in Calau tätig. Er war damals mit 27 Jahren einer der jüngsten Direktoren in einem VEG (Volkseigenes Gut). Eigentlich war es sein Traum an die Ostsee zu ziehen. Die Bezirksleitung wollte es anders. Sie war stolz so einen kompetenten jungen Mann zu haben und behielt ihn in der Lausitz. Mittlerweile ist der Betrieb von Peter Schollbach wiederholt bei den Leistungsschauen für sein züchterisches Engagement bei den Uckermärker Fleischrindern ausgezeichnet worden. Auf die Frage, ob er sich bei der bevorstehenden Landestierschau Fleischrinder bei der BraLa Hoffnung auf einen Preis macht, sagt er lachend: "alle wollen bei der BraLa gewinnen". Zur BraLa fährt Schollbach mit Kühen, Kälbern und Färsen. Gerd Zielke wird bei der BraLa mit zwei Bullen, zwei Kälbern und zwei Färsen vertreten sein. Beide freuen sich auf die Besucher und deren Fragen. Denn Landwirtschaft ist spannend.

Die Landesschau der Fleischrinder 2016 findet bei der BraLa am Freitag, 6. Mai, ab 11.30 Uhr statt. Folgende Kategorien werden, laut RBB Rinderproduktion Berlin-Brandenburg GmbH, für den Wettbewerb ausgeschrieben: Jungrinder, tragende Färsen, Kühe in Bullenmütterqualität mit und ohne Kalb, Bullen, gekört (Jungbullen können auch vor Ort gekört werden).

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26.03.2016: Vorbericht BraLa 2016: Forum „Landwirtschaft im Dialog“ diesmal zu Fragen der modernen Tierhaltung

Wissenschaftler und Praktiker im Gespräch bei der Brandenburgischen Landwirtschaftsausstellung (BraLa) im Erlebnispark Paaren.

Nach drei ackerbaulichen Themen widmet sich das Forum „Landwirtschaft im Dialog“ im vierten Jahr seines Bestehens unter dem Titel „Wir machen Tierwohl!“ nun den Fragen der modernen Tierhaltung und des Tierwohls.

Schon im Herbst wurden Demonstrationsparzellen mit Futterkulturen angelegt, die jetzt im Frühjahr durch einheimische Leguminosen ergänzt werden. Hier wird gezeigt, dass die Futterversorgung unserer Tierhaltung vor allem auf regional erzeugten Futtermitteln basiert.

Die Technikvorführung bildet auch in diesem Jahr ein weiteres Standbein des Forums. Zum einen wird hier an Hand der Funktionsweise moderner Stallausrüstungen demonstriert, wie durch die Verbesserung des Tierwohls die Leistung der Tiere und damit auch die Effektivität der Tierhaltung positiv beeinflusst werden kann. Weiterhin zeigen auf der großen Freifläche modernste gezogene und selbstfahrende Futtererntemaschinen die Ernte, wie mittels dieser innovativen Technik Qualitätsfutter produziert werden kann. Wie jedes Jahr findet der direkte Wissenschafts-Praxis-Dialog auch in diesem Jahr in vier Podiumsdiskussionen zum Hauptthema statt. Am ersten Tag wird im Podium unter dem Motto „Tierwohl zum Schnäppchen?!“ die Stellung der modernen Tierhaltung im Blickwinkel der Gesellschaft diskutiert. Am Freitag, dem Praktikertag, geht es dann bei der Frage „Tierwohl und hohe Leistung – Voraussetzung oder Widerspruch?“ um eine effektive Haltung von Milchvieh und Schweinen. Am dritten Tag stehen die Probleme der Kleintierhaltung im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion.

Traditionell ist der Sonntag im Zelt wieder der Nachwuchsgewinnung gewidmet. Unter dem Motto „Kennst Du Grüne Berufe? – Probier dich aus!“ werden wie schon im Vorjahr verschiedene Mitmachaktionen zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Berufen gestartet. Da oft in vielen Diskussionen zur Tierhaltung vergessen wird, dass die Entwicklung der Tierhaltungssysteme der letzten 70 Jahre auch eine Entwicklung des Tierwohls und des Wohls des Tierpflegers darstellt, rundet eine Ausstellung zu diesem Thema das Forum „Landwirtschaft im Dialog“ ab.

Werner Franke
Projektkoordinator

PUC-Consulting OHG
Projektbezogene Unternehmensberatung und Controlling
Hauptstraße 37
15345 Prötzel
Tel: 0173 4973621
E-Mail: kontakt@puc-consult.com

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24.03.2016: BraLa Fahrer-Cup

Fahrertraining für den BraLa-Fahrsport-Cup und vielfältige Osterangebote (25.-27. März) im Erlebnispark Paaren. Training Fahrer-Cup.

Im Erlebnispark Paaren ist einiges los zu Ostern. Insbesondere für Liebhaber des Pferdesports wird es aufregend. Von Donnerstagnachmittag bis Samstag trainieren die Nachwuchsfahrer im Fahrsport mit ihren Gespannen im „Großen Ring„ und an den Hindernissen im Gelände des Erlebnisparks öffentlich. Am Freitag und Samstag starten die Teilnehmer in der Dressur und im Hindernisfahren ab 9 Uhr im Halbstundentakt. Der Ostersonntag teilt sich für die Trainierenden in ein vormittägliches Dressur-Fahren (10 bis 13 Uhr) und von 14 bis 16.30 Uhr Hindernis-Fahren unter Turnierbedingungen mit Auswertung und Siegerehrungen im Großen Ring. Einige Fahrer bereiten sich hier auf den 2. BraLa-Fahrsport-Cup 2016 am 7. Mai vor. So gibt es beständig Bewegung im Gelände und für die Besucher mit Sicherheit spannende und interessante Beobachtungsmöglichkeiten.

Ca. 30 Pferde mit 20 Gespannen können im Erlebnispark bestaunt werden. „Die Fahrer sind gern bereit, Ihre Fragen rund um den Fahrsport zu beantworten. Bei der BraLa sind es dann sogar 30 Gespanne„ erzählt Organisatorin Michaela Leßig-Arndt begeistert.

Freitag ab 19.30 Uhr gibt es einen öffentlichen Vortrag mit Bernhard Stubbe zu der Fragestellung „Wie gestalte ich meinen Turnierstart effektiv?„ Im Pavillon und Samstag um 19.30 Uhr gibt es eine offene Diskussionsrunde mit Michaela Leßig-Arndt über Fallbeispiele aus dem Fahrsport „Wie würden Sie entscheiden?" Gäste sind herzlich willkommen.

Der Ostersonntag bietet, ab 9 Uhr ein öffentliches Fahren unter Wettkampfbedingungen in der Kategorie „Dressur„ im „Großen Ring„. Ab 13.30 Uhr starten die Fahrer – lange genug wurde trainiert – unter Wettkampfbedingungen im Hindernisfahren, einschließlich Kommentierungen, so dass den Besuchern ein ansprechendes-Showprogramm geboten wird.

Übrigens, der Osterhase hat für Ostersonntag seine Teilnahme angekündigt. Wie wäre es dann mit einem Osterspaziergang durch den Erlebnispark?

Im Arche-Haustierpark können Kükenkino, Kaninchen, Thüringer Wad- und Girgentana-Ziegen sowie Schäfchen angeschaut werden. Pony-Reiten bietet Regine Schimming an. Die Eselfreunde des Havellandes sind ab 11 Uhr mit Ihren Tieren im Gelände. Die Esel lassen sich gern kuscheln oder helfen beim Suchen der Ostereier. Auf der Fläche am Pavillon stehen für die kleinen Gäste Elektro-Scooter bereit. Ulrike und Heike freuen sich auf Kinder, die gern Osterbasteln oder sich bei der Gips- und Keramikmalerei ausprobieren möchten. Schminken steht natürlich auch auf dem Programm. Das Restaurant „Havelland„ lädt zum Essen und Tortenkaffee in den Pavillon oder in die Sonne des Biergartens ein.

Erlebnispark-Geländeeintritt und Zutritt zum Fahrertraining frei!

Pressekontakt Erlebnispark: Uwe Seibt (Marketing), u.seibt@mafz.de, Tel.: 033 230 / 74 203

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